HEINZ-KÜHN-STIFTUNG

Mit der Heinz-Kühn-Stiftung journalistisch die Eine Welt erleben

  • Laura Mareen Janssen
    Laura Mareen Janssen

    Ruanda

    Auf bunten Fahrradtaxis quer durch das Land der 1000 Hügel (Ruanda).

     

     

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  • Jannik Jürgens
    Jannik Jürgens

    Kolumbien

    Die Steigung am Anfang des Rennens hat es in sich.

     

     

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  • Inga Kamphausen
    Inga Kamphausen

    Indonesien

    Die Dame ist bestens auf die Touristen vorbereitet: Snacks und Drinks für die Fahrt mit dem Speedboat nach Lombok.

     

     

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  • Katharina Kesper
    Katharina Kesper

    Malawi

    Jameson Banda nimmt die Drohnenlieferung in Wimbe entgegen.

     

     

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  • Melina Kohr
    Melina Kohr

    Thailand

    Ein typischer „Food Market“ in Bangkok.

     

     

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  • Lisa Neal
    Lisa Neal

    Armenien

    Armenien besteht zum größten Teil aus Bergen und Hügeln. Im Winter kann man an vielen Orten Ski fahren und im Sommer wandern gehen.

     

     

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  • Alexa Ramthun
    Alexa Ramthun

    Vietnam

    Wasserbüffel wie dieser bearbeiten die Reisfelder mit einem Pflug, er hier hat gerade Pause.

     

     

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  • Tom Schachtsiek
    Tom Schachtsiek

    Timor-Leste

    Ohne Flossen, ohne Gewichte – Speerfischer tauchen hier bis auf 30 Meter in die Tiefe um ihre Beute zu erlegen. Was vom Fang übrig bleibt, wird an der Straße verkauft.

     

     

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  • Henrike Schröder
    Henrike Schröder

    Indien

    Blick vom Eingang des Krishnarajendra Markets auf Stände

     

     

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  • Raphael Vásquez
    Raphael Vásquez

    Bolivien

    Die ruda nimmt ihre Kontrahentin in die Mangel. Sie kämpft dafür auch gerne mit unfairen Mitteln.

     

     

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  • Nadja Bascheck
    Nadja Bascheck

    Kenia

    Auf Safari im Amboseli-Nationalpark: Eine Gepardin in den frühen Morgenstunden vorm Kilimanjaro.

     

     

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  • Elena Bavandpoori
    Elena Bavandpoori

    Mexiko

    Strandpromenade in Chacahua

     

     

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  • Jannik Schlüter
    Jannik Schlüter

    Uganda

    Fred (ganz rechts) zeigt mir seine Freunde aus dem Slum

     

     

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  • Henrik Wissing
    Henrik Wissing

    Uruguay

    Cannabis und Kunst – Hanf als beliebtes Graffiti Motiv

     

     

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  • Benjamin Hindrichs
    Benjamin Hindrichs

    Brasilien

    Protest indigender Frauen in der Hauptstadt Brasilia

     

     

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Heinz KühnHeinz Kühn war von 1966 bis 1978 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. 1912 in Köln geboren, studierte er nach dem Abitur Staatswissenschaften und Nationalökonomie, um anschließend als Journalist zu arbeiten. Nach 1933 ins Exil gezwungen, kehrte er 1945 zurück nach Deutschland, wo er sich als Journalist und Politiker mit Engagement für den Aufbau eines demokratischen Gemeinwesens einsetzte. Heinz Kühn war geprägt von Weltoffenheit und Weltläufigkeit.


Zu den großen Herausforderungen während seiner Amtszeit als Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen gehörte der beginnende Strukturwandel im Ruhrgebiet. Aber auch die Verwaltungs- und Schulreform in Nordrhein-Westfalen gehörte zu seinen besonderen politischen Zielen in NRW. Das Ende seiner Amtszeit als Ministerpräsident bedeutete aber nicht das Ende des politischen Engagements von Heinz Kühn. Von 1978 bis 1980 war er Ausländerbeauftragter der Bundesregierung und von 1979 bis 1984 Mitglied des Europaparlaments. Von 1983 bis zu seinem Tod im Jahr 1992 war er zudem Vorsitzender der Friedrich Ebert Stiftung. Wegen seiner besonderen Verdienste wurde Heinz Kühn mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband und dem Großkreuz ausgezeichnet. Frankreich würdigte Heinz Kühn mit der Ernennung zum Ehrenoffizier der französischen Ehrenlegion.

Schon früh entwickelte er Interesse und Verständnis für die besonderen Probleme von Ländern, die man damals noch der "Dritten Welt" zurechnete, die für Heinz Kühn aber schon zu der ganzen Einen Welt gehörten, in der wir leben.

Als Heinz Kühn am 16. Februar 1982 siebzig Jahre alt wurde, war das für Ministerpräsident Johannes Rau Anlass, eine Stiftung mit dem Namen seines Amtsvorgängers ins Leben zu rufen. In der Stiftungsurkunde, die alle Mitglieder der Landesregierung unterzeichnet haben, heißt es:

"Die Stiftung soll der Förderung junger Journalisten dienen, einer Aufgabe, der sich der Namensgeber der Stiftung zeit seines Berufslebens uneigennützig gewidmet hat, und der er sich in Erinnerung an seinen eigenen Werdegang noch heute eng verbunden weiß."

Zugleich ist die internationale Ausrichtung der Stiftung festgelegt worden: "Aufgabe der Stiftung ist es, junge ausländische Journalisten in Nordrhein-Westfalen und junge Journalisten aus Nordrhein-Westfalen in Ausbildung und Weiterbildung zu fördern". Heinz Kühn selber hat bis zu seinem Tode im Jahre 1992 die Arbeit der Stiftung als Kuratoriumsmitglied aktiv begleitet.

 

Bundespräsident Johannes RauAls Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen hat Johannes Rau die Stiftung 1982 gegründet und war bis zu seiner Wahl zum Bundespräsidenten am 23. Mai 1999 als Vorsitzender des Kuratoriums der Heinz-Kühn-Stiftung eng verbunden. Mit großem Interesse hat er die Recherchereisen der jungen Journalistinnen und Journalisten verfolgt. Der Meinungs- und Erfahrungsaustausch junger Journalisten aus Nordrhein-Westfalen mit jungen Journalisten aus den Ländern des Südens war für ihn ein Beitrag zu Weltoffenheit und gegenseitigem Verständnis. Denn nur wo Kenntnis ist, kann Verständnis wachsen. Aus diesem Verstehen erwächst, so Johannes Rau, dann hoffentlich die Einsicht, dass wir bei allen Unterschieden eben doch Teil der Einen Welt sind, deren Probleme wir nur aus einer Haltung der gegenseitigen Achtung und des Respekts bewältigen können. 

 

Ministerpräsident a. D. Wolfgang ClementVon Juni 1999 bis November 2002 übernahm sein Nachfolger im Amt, Ministerpräsident Wolfgang Clement, der sich als gelernter Journalist der Förderung junger Journalistinnen und Journalisten ebenfalls besonders verbunden fühlte, den Vorsitz im Kuratorium.

 

 

 


 

Ministerpräsident a. D. Peer SteinbrückNach dem Wechsel Clements in die Bundespolitik nach Berlin und seiner Ernennung zum Wirtschaftsminister wurde Peer Steinbrück am 6. November 2002 zum Ministerpräsidenten von NRW gewählt und übernahm gleichzeitig den Vorsitz der Stiftung bis zum Ende der Legislaturperiode.

 

 

 

 

Ministerpräsident a. D. Dr. Jürgen RüttgersDie Landtagswahl von Nordrhein-Westfalen im Mai 2005 brachte erneut einen Wechsel an der Spitze der Heinz-Kühn-Stiftung. Mit der Ernennung von Dr. Jürgen Rüttgers zum Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen übernahm er auch die Aufgabe als Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung.

 

 

 


 

Ministerpräsidentin Hannelore KraftMit der Wahl zur Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen im Juli 2010 übernahm Hannelore Kraft als erste Frau in der Geschichte der Heinz-Kühn-Stiftung den Vorsitz in Kuratorium und Vorstand der Stiftung.

 

 

 


 

Ministerpräsident Armin LaschetDie Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai 2017 brachten auch eine Veränderung für die Heinz-Kühn-Stiftung. Am 27. Juni 2017 wurde Armin Laschet zum 11. Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen gewählt. Er übernahm damit bis Oktober 2021 den Vorsitz im Kuratorium der Heinz-Kühn-Stiftung.

 

 

 


 

Ministerpräsident Hendrik WüstNach dem Wechsel von Armin Laschet in die Bundespolitik nach Berlin wurde der bisherige Verkehrsminister Hendrik Wüst am 26. Oktober 2021 zum Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen gewählt und übernahm gleichzeitig den Vorsitz im Kuratorium der Stiftung bis zum Ende der Legislaturperiode.